Sardinien – Entdeckungs- und Bildungsreise – weiter geht es am 3. Tag – Besichtigung und Olbia

Nach der Besichtigung von Tharros und den Gesprächen im Hotel ging es am Nachmittag – Weiterfahrt nach Olbia,

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Besichtigung des Brunnenheiligtum von Santa Vittoria auf dieser Fahrt.

Wärend der Fährt, quer über die Insel, nach Olbia besichtigten wir das Brunnenheiligtum von Santa Vittoria.

Am Rande der Basaltebene Giarra di Serri in über 650 Metern Höhe liegt das Brunnenheiligtum Santa Vittoria. Die Entstehung des nuraghischen Brunnentempels wird auf das 10. Jahrhundert vor Christus geschätzt. Die westlich von Serri in der Provinz Cagliari gelegene archäologische Stätte, ist von dem Ort Gergei aus gut zu erreichen.

Bisher wurden auf der italienischen Mittelmeerinsel insgesamt mehr als 50 Brunnenheiligtümer gefunden. Da Wasser in den sardischen Bergen knapp ist, war es für die Nuraghenkultur ein besonders wertvolles Gut. Quellen, Brunnen und andere Gewässer wurden als Ursprung von Leben und Wachstum verehrt. An Stellen, an denen das Wasser sprudelte, legten die Nuragher Wasserkultstätten an. Santa Vittoria ist eines der größten und noch heute gut erhaltenen Brunnenheiligtümer.

Erste Ausgrabungen am Brunnen wurden bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts durchgeführt. Die Archäologen fanden dabei Waffen, Schmuck, Vasen und Skulpturen unter anderem aus punischer und römischer Zeit. Vermutet wird, dass die Nuragher die Stätte als Wallfahrtsort und für religiöse Feste nutzen.

Die Anlage, die als Kulturdenkmal geschützt ist, besteht aus einer kleinen modernen Kirche und mehr als 50 prähistorischen Bauten. Um mehrere Plätze sind kleine Rundhütten angeordnet, die den Pilgern wahrscheinlich als Unterkunft dienten. Unser Olivenöl Experte, mit eigenem hochwertigen Olivenhainen in der Toscana, machte mich nach einem Blick hinter eine Hütte, auf einen 1000jährigen Olivenbaum aufmerksam, gigantisch.
Der Brunnen Santa Vittoria selbst ist die älteste Konstruktion der Anlage. Eine schmale Treppe führt zu dem etwa drei Meter tiefen Brunnenschacht hinunter, dessen Innenwände mit quadratischen Steinblöcken gemauert sind. Die ursprüngliche Musterung mit weißem Kalkstein und schwarzen Lavablöcken ist heute kaum mehr zu erkennen. In einem Vorraum, der mit weißem Kalkstein gepflastert ist, befinden sich Bankaltäre aus Stein. Hier vollzogen die Nuragher heilige Rituale und kultische Handlungen. Die Kuppel, die das Brunnenheiligtum einst überdachte, ist nicht mehr vorhanden.

Das Brunnenheiligtum Santa Vittoria ist ein interessantes Zeugnis der Kultur der Nuragher und ermöglicht Besuchern einen Einblick in deren religiöse Vorstellungen. Bei einem Ausflug in die sardische Hochebene Giara di Serri lässt sich außerdem eine herrliche Aussicht und die schöne Natur genießen.

Nach unserer Ankunft in Olbia im Hotel President, schöne, gepflegte alte Zimmereinrichtung, fuhren wir dann weiter zum Abendessen ins Restaurant `Da Bartolo´.

Bericht über die Menüfolge im Restaurant `Da Bartolo und die Weinfolge:   http://www.genussregion-stuttgart.de/wein/weingueter-nicht-von-hier/sardinien-entdeckungs-und-bildungsreise-abendessen-am-3-tag-restaurant-da-bartolo/