Regent

Der Regent ist eine rote Rebsorte, die gegenüber den bedeutenden Pilzkrankheiten der Rebe eine große Toleranz besitzt, insbesondere gegen – Falscher Mehltau – der Weinrebe.

Der Regent ist eine Neuzüchtung  – 1967 Kreuzung zwischen Diana (Diana X Müller-Thurgau) und Chambourcin – und erhielt erst 1995 die deutsche und im Jahr darauf die europäische Sortenzulassung – Klassifizierung.

Die Züchtung wurde am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof entwickelt. Sie gehört zurzeit zu den bedeutendsten pilzwiderstandsfähigen Qualitäts-Rebsorten weltweit und liefert farbintensive, kräftige Rotweine. Sie ist in Württemberg, im Gegensatz zur Pfalz, nicht stark verbreitet.

Nur als Anmerkung:

Chambourcin ist ebenfalls eine rote Rebsorte, eine frühe Neuzüchtung aus Frankreich, es wurden keine Unterlagen der Kreuzung hinterlassen, Verbreitung erst viel später im Jahr 1963, zeigt aber eine gute Resistenz gegen den Falschen Mehltau und die Schwarzfäule der Rebe, der Wein ist dunkel.

Der Regent überzeugt dank seiner Qualitätseigenschaft und seiner Farbkraft, man könnte ihn am ehesten mit dem Merlot vergleichen.

Die rundlichen bis ovalen Beeren des Regent sind klein bis mittelgroß und von dunkelblauer bis violettblauer Farbe, der Saft der Beere ist gefärbt. Der Regent treibt mittel früh aus. Dadurch entgeht er eventuellen sehr späten Frühjahrsfrösten.Die Blütezeit liegt spät. Er reift früh. Die Sorte hat einen sehr mittelkräftigen Wuchs.


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