Pfifferlinge – Bemerkungen, Tipps und Infos

Pfifferlinge

Herkunft und Charakteristika:

In diesem Jahr ist richtiges gutes Pilzwetter, immer wieder Regen und erträglich warm.

Der „Cantharellus cibarius“, wie der lateinische Name des kleinen Speisepilzes lautet, gehört zur Familie der Leistlinge. Der Mykorrhizapilz mit seinem dotter- bis goldgelben trichterförmigen Hut hat einen Durchmesser zwischen zwei und zehn Zentimetern wächst bei gemäßigtem Klima in Laub- und Nadelwäldern und am liebsten in der Nähe von Baumwurzeln (Fichte, Buche).

Die Unterseite des Hutes ist mit gegabelten Leisten bedeckt, die in Richtung des sich verjüngenden Stiels langsam auslaufen. Pfifferlinge kommen in Australien, Südamerika, Nordamerika, Nordasien und Europa vor.

Pfifferlinge selber sammeln ist beruhigend. Leider kann ich Ihnen keine besonderen Stellen nennen, wo eine Pilzkolonie vorhanden ist. Aber im Spätsommer und Herbst kann man die zarten Pfifferlinge auf den heimischen Märkten kaufen. Das Fleisch von frischen Pfifferlingen ist weiß bis blass gelblich, prall, saftig und riecht angenehm nach Aprikosen und ist daher perfekt geeignet für die unterschiedlichsten Pfifferlings-Rezepte.

Am besten schmecken kleine Pilze, die nicht größer als 4 cm sind, sie sind sehr fest und knackig. Pfifferlinge sollten beim Einkauf trocken, frisch und nicht verfärbt aussehen mit unbeschädigten Hüten. Vertrocknete Stielenden deuten darauf hin, dass die Pilze schon längere Zeit auf einen Käufer warten.

Frische Pilze sind natürlich aromatischer und sollten gleichmäßig klein und trocken sein mit weißem, festem Fleisch. Pilze mit trockenen, braunen Stellen oder gar durchscheinende Exemplare sind nicht zu verwenden! Außerdem riechen frische Reherl, wie Pfifferlinge in Bayern heißen, ein bisschen nach Aprikosen und schmecken pfeffrig-würzig. Und: Kaufen Sie sie am besten „verpackt“ in Spankörben oder Papiertüten, nicht in Plastiktüten!

Pfifferlinge putzen

Es gibt einige Kniffe Pfifferlinge zu putzen. Sind die Pfifferlinge stark verschmutzt, können Sie sie am besten mit Hilfe eines Mehlbades putzen:

Aufgrund der vielen Lamellen und des Trichters sind die kleinen Pilze gerne mal sandig. Die wohl bekannteste „Reinigungs-Aktion“ ist das schnelle (!) Mehl-Wasser-Bad. Dazu auf 1 l Wasser 2 EL Mehl geben, Pilze kurz hineingeben, schwenken – das Mehl bindet den Sand –, Pilze herausnehmen, kurz abbrausen und trocken tupfen.

Eine andere Art, damit die Pfifferlinge trocken bleiben, nehmen Sie bitte ein feines Messer und kratzen Sie den Schmutz ab, immer einen kleinen Teil des Stieles abschneiden, dann mit Küchenpapier leicht und zart abreiben.

Dies ist auch zu empfehlen: anhaftenden Schmutz entfernen Sie beim Pfifferlinge putzen am besten mit einem Küchenpinsel, oder Sie reiben die Pfifferlinge mit etwas Küchenpapier ab.

 In Papiertüten verpackt halten sich frische Pfifferlinge etwa eine Woche im Kühlschrank.

Pfifferlinge zubereiten

Seine Beliebtheit verdankt der gelbe Eierschwamm, wie der Pilz noch genannt wird, seinem vielfältigen Einsatz in der Küche. Blanchiert, angebraten oder eingelegt ist er immer lecker!

Pfifferlinge schmecken in Pfifferling-Rezepten gebraten, aber auch geschmort, in sahnigen Saucen und als Beilage von Wildgerichten. Nur ihre Vorbereitung für die leckeren Pilzrezepte ist eben ein bisschen aufwendiger.

Pfifferlinge

Teubner

 

 

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