Schwäbischer Zwiebelkuchen

Dieses württembergische Rezept habe ich von ´Schmeck den Süden´ erhalten, es ist der Klassiker.

Für die Zubereitung wird folgender Weg angegeben: Das Mehl in eine Schüssel sieben und in eine Mulde drücken. In der Mulde einen Vorteig mit der in 5 EL lauwarmer Milch aufgelösten Hefe und dem Zucker ansetzen. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen. Anschließend die weiche Butter, etwas Salz und die übrige lauwarme Milch unter  Rühren zugeben. Den Teig kneten bis er sich geschmeidig vom Schüsselboden löst. Abdecken und nochmals mindestens eine Stunde gehen lassen. Den Teig dünn auswellen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform damit auslegen. Die Ränder hochziehen. Den Teigboden mit Semmelbrösel (oder geriebenem Käse) bestreuen.

Für den Belag die geschnittenen Zwiebeln in Distelöl ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze glasig dünsten (nicht bräunen). In den letzten 5 Minuten etwas Salz zugeben. Zwiebeln etwas auskühlen lassen, dann mit Sauerrahm oder Sahne, 3 Eiern und 1 Eigelb vermengen. Mit Kümmel, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und auf den Teigboden geben und glattstreichen. Obenauf die Speckwürfel (oder/und ein paar Butterflocken) streuen. Im auf 200 – 220°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) ca. 60 Minuten goldbraun backen.

Hier habe ich Ihnen aus meinem alten, über hundertjährigem Kochbuch den Zwiebelkuchen, alter Art, mit zwei passenden Böden aufgeschrieben, vergleichen Sie einmal, es gibt gemeinsame, aber auch abweichende Vorgehensweise, die sicherlich geschmacklich sehr interessant sind.

 

 

Ein Trackback

  1. […] Schwäbischer Zwiebelkuchen […]

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt.

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>