Für die 5. Jahreszeit – moderne Genussregion Stuttgart

Hier einige Anregungen aus der neuen regionalen Küche, also moderner als aus meinem alten Kochbuch. Ich habe immer unterschiedliche Backvariationen gewählt, da sind die Zutaten dann auch anders, also für jeden Geschmack das passende.

Für die Schwäbischen Fasnetsküchle   benötigen Sie etwas Geduld.

Das Mehl in eine Schüssel geben und warm stellen, die Hefe mit etwas Zucker und lauwarmer Milch verrühren. In die Mitte des Mehls eine Vertiefung machen, einen kleinen Teil des Mehls mit der Hefe und Milch zu einem dick-flüssigen Vorteig anrühren, diesen mit etwas Mehl bestäuben. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und warm stellen. Nach gut einer halben Stunde, der Vorteig muss schön gehen, stellt man den eigentlichen Teig her; Zucker, Salz und lauwarme Milch zum Vorteig geben und alles verrühren. Nun die erwärmten Eier, die zerlassene Butter und so viel Milch beigeben, damit ein zarter Teig entsteht, den man so lange knetet, bis er Blasen zeigt und sich vom Löffel und der Schüssel löst. Dann wieder mit einem warmen Tuch zugedeckt zum Aufgehen warm stellen.

Nach ca. 30 Minuten den Teig auf dem Nudelbrett etwa fingerdick auswellen, mit dem Bäckrädchen  Vierecke ausschneiden und diese dann in heißem Schmalz backen, bis sie zartbraun sind. Aus dem Fett nehmen und gut abtropfen lassen. Nach dem Erkalten die Küchle nach Geschmack mit Puderzucker oder Zimtzucker bestreuen.

Für die Apfelküchle:   Mehl, Ei, Salz, Zucker und Milch in eine Schüssel geben und zu einem dicklichen Teig verrühren. Dann die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in dünne Ringe schneiden. Die Apfelringe in den Teig tauchen und etwas abtropfen lassen. Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Ringe bei mittlerer Hitze portionsweise goldbraun braten.

Klassische Nonnenfürzle: In einem kleinen Topf den Vanillezucker und die Butter in Wasser und Milch aufkochen, anschließend den Topf von der Kochstelle nehmen und eine Prise Salz zugeben. Mehl zugeben und mit einem Kochlöffel gründlich untermischen. Bei kleiner Hitze den Brandteig noch ca. 1-2 Minuten unter Rühren erhitzen. Anschließend im Topf lauwarm abkühlen lassen. Die Eier mit einem Rührgerät unter den Teig mischen, danach das Backpulver zugeben und nochmals gründlicher verrühren. Den Teig ca. 5 Minuten ruhen lassen.

Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen, mit einem Esslöffel kleine Nocken aus dem Teig stechen und im heißen Butterfett 3-5 Minuten ausbacken, dabei öfters mit einem Löffel wenden. Sind die Nonnenfürzle ausgebacken, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Puderzucker bestäuben.

Nonnenfürzle mit Rumgeschmack:  Die Hefe mit der warmen Milch, dem Zucker und mit der Hälfte des Mehls glatt rühren, den Vorteig abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen, er sollte in dieser Zeit das Volumen verdoppeln.  Inzwischen das restliche Mehl mit dem Zucker, der weichen Butter, den Eiern, dem Rum und der abgerieben Zitronenschale in eine Schüssel geben, den Vorteig hinzufügen und alles miteinander zu einem gerührten Hefeteig verarbeiten. Den Hefeteig zugedeckt erneut ca. 30 Minuten gehen lassen.

Das Butterschmalz in einem weiten Topf auf 180 Grad erhitzen. Das Fett ist heiß genug, wenn sich an einem Holzstäbchen, das man in das Fett hineinhält, kleine Bläschen bilden. Von dem Hefeteig mit einem TL kleine Klößchen abstechen und in das heiße Butterschmalz geben. Nonnenfürzle dann portionsweise rundherum 5-8 Minuten goldgelb ausbacken, herausnehmen, abtropfen und erkalten lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Einfache Nonnenfürzle:  Für den Branteig in einem Topf die Milch mit Butter, Salz, abgeriebener Zitronenschale und dem Zucker zum Kochen bringen. Das gesamte Mehl in den Topf geben und so lange rühren, bis sich ein Kloß bildet und sich auf dem Topfboden eine weiße Haut bildet. Den Teig in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Die Eier nach und nach jeweis vollständig unterrühren. Das Pflanzenfett auf ca. 170 Grad erhitzen. Mit einem Teelöffel  Kugeln abstechen und in das heiße Fett geben. Das Nonnenfürzle ca. 3 Minuten goldgelb ausbacken, dabei ab und zu immer wenden. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz auf Küchenpapier legen und noch heiß in dem Zimtzucker wälzen, leicht warm servieren.

Schauen Sie sich auch einmal die Küchle aus dem alten Kochbuch  zum Vergleich an.

Viel Spaß bei den unterschiedlichen Macharten, bilden Sie sich Ihren eigenen Geschmack und geniessen Sie den Genuss, Lebensqualität und Harmonie in dieser zuzüglichen Jahreszeit, gerne höre ich von Ihnen.

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