Honig von Imker Peter Pfeifle

Stuttgarter Bienenhonig

 

Bienchen und Blümchen
Peter Pfeifle bringt seinen Kunden den Geschmack des Stuttgarter Honigs näher.
Imker Peter Pfeifle, Mittelstraße 12, 70180 Stuttgart
Telefon: 0711 – 60 33 34
Bienchen und Blümchen

Honigbienen produzieren wohlschmeckenden Honig.
Wenn man von „Bienen“ spricht, ist eigentlich immer sie gemeint: Die Westliche Honigbiene (lat: Apis mellifera). Sie ist die bekannteste Vertreterin der Gattung der Honigbienen, die insgesamt neun Arten umfasst. Natürlich ist diese Bienenart auch in Stuttgart unterwegs.
Der Honigbienen-Fachmann
Ein wahrer Fachmann der Honigbiene ist Peter Pfeifle. Er ist Imker mit Leib und Seele – und verkauft seine Ernte immer freitags auf dem Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz. Seine Bienenstöcke sind auf ganz Stuttgart verteilt – etwa auf Weinsteige, Wangener Höhe, Rohracker und Sonnenberg. Pfeifles Honige sind individuell.
Reizvolle Mischung
Sortenhonige – wie etwa Akazienhonig – lehnt er strikt ab: „Dafür bräuchte man Monokulturen und die gibt es bei mir nicht.“ Ganz im Gegenteil. Peter Pfeifle setzt auf die Stuttgarter Blütenmischung und gerät ins Schwärmen: „Da ist so viel Blütenlandschaft um Stuttgart herum, und diese Vielfalt ist der besondere Reiz.“
Viele geeignete Gebiete
Ökologisch einwandfrei ist sein Honig sowieso. Denn in den Gegenden, wo Pfeifles Bienenvölker leben, ist von Pestiziden keine Spur. Die Standorte hat er mit Bedacht ausgewählt. „In Stuttgart gibt es so viele Öko-Nischen, wo Welt und Natur noch in Ordnung sind.“ Und die sind dem Honig anzuschmecken.
Intensive Betreuung
Vielleicht ist es aber auch die besondere Betreuung, die Pfeifle seinen Schützlingen zukommen lässt. Denn um seine Bienen kümmert sich „Bienen Peter“ – so Pfeifles Spitzname – intensiv. Im Sommer besucht er sie jede Woche mindestens einmal. Jetzt, wo es auf den Winter zugeht, muss er sich nicht mehr ganz so oft „um seine Mädle“ kümmern, wie er seine Bienen liebevoll nennt.
Was machen Honigbienen im Winter?
Und wie überstehen seine Bienenvölker den Winter? Sie bilden eine Traube und wärmen sich gegenseitig. „Die schnucklet sich zusammen – da stört es nicht einmal, wenn Eiszapfen in den Bienenstöcken hängen.“
Die Wildbienen lieben es eher warm
Die Honigbiene hat auch „wilde“ Verwandte. Über 200 Wildbienenarten gibt es im Stadtgebiet Stuttgart – dazu zählen beispielsweise auch Hummeln. Besonders auf Böschungsrändern, Weinbergen und auf Bahnanlagen finden sich viele Wildbienen, überall, wo es eher warm und nicht zu feucht ist und wo Wildblumen wachsen, fühlen sich Bienen wohl.
Die Stadt ist die bevorzugte Residenz
Generell haben Städte einen leichten Vorteil gegenüber ländlichen Gegenden. Woran das liegt, erklärt Anton Reck, Präsident des Deutschen Imkerbundes: „In Städten wie in Stuttgart gibt es Friedhöfe, Parkanlagen und Fensterblümle – insgesamt eine wahnsinnige Blütenvielfalt.“ Das freut die Imker ganz besonders, denn in der Stadt ist ihre Ernte viel geringeren Schwankungen ausgesetzt als etwa im Schwarzwald.
Auch Wildbienen sind nützlich
Honigbienen sind nützlich, weil sie wohlschmeckenden Honig produzieren. Aber wie sieht es mit dem Nutzen von Wildbienen aus? Wildbienen sind sogar sehr nützlich, sie übertragen Pollen und übernehmen dadurch eine enorm wichtige Bestäubungsfunktion.
Hoch spezialisiert
Im Gegensatz zu Honigbienen fliegen Wildbienen auch bei schlechtem Wetter und besuchen beziehungsweise bestäuben auch seltene Pflanzen. Einzelne Wildbienenarten etwa sind hoch spezialisiert und sammeln Pollen von lediglich einer Pflanzenart. Außerdem fressen Bienen andere Insekten und übernehmen dadurch eine regulative Funktion.
Der verwilderte Garten – ein Bienenparadies
Im Vergleich zu Gegenden mit sehr hohem Bienenvorkommen liegen wir in Stuttgart nicht schlecht, aber natürlich könnte es immer noch etwas besser sein. Was also kann man tun, um Bienen zu schützen und zu fördern? Entgegen schwäbischer Ordnungsliebe ist das „Sichselbstüberlassen“ bestimmter Bereiche notwendig. Ungepflegte Gartenecken sollten nicht als Schandfleck wahrgenommen werden – ganz im Gegenteil: Sie dienen Bienen als Nahrungsquelle und Nistplatz.
Keine Angst vor einem Bienenstich
Angst vor Stichen braucht man nicht haben. Bienen stechen nur, wenn sie sich oder ihren Bau unmittelbar bedroht oder angegriffen sehen. Bienen, die im Garten beispielsweise auf Blütenbesuch sind, um Nektar und Pollen zu sammeln, sind keinesfalls aggressiv. Wildbienen sind sehr klein, die kommen mit ihrem Stachel durch die menschliche Haut gar nicht durch.

Ein Kommentar

  1. Annette Ruck
    Erstellt am 10. Juni 2015 um 15:30 | Permanent-Link

    Guten Tag,
    das Zeltlager der KJG ST. Georg in Stuttgart veranstaltet vom 2.-15.8.2015 das diesjährige Zeltlager in Untersambach bei Wiesentheid. 65 Kinder und Jugendliche von 9-13 Jahren und 20 Betreuer verbringen 2 Wochen in der Natur. Alle Mahlzeiten werden täglich frisch zubereitet. Der Lebensmittelbedarf ist sehr hoch. Wir möchten anfragen, ob es Ihnen möglich ist, das Zeltlager mit einer Sachspende aus Ihrem Honigsortiment zu unterstützen. Jede Zuwendung ist uns sehr hilfreich und die Freude groß.
    Eine Spendenbescheinigung stellen wir gerne aus. Auch eine Selbstabholung ist jederzeit möglich.

    Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

    Herzliche Grüße und schon mal vielen Dank im Voraus.

    Annette Ruck


    Kochelseeweg 19
    70378 Stuttgart
    http://www.zela.de

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